08/26/2026
**Unternehmensnachfolge ist keine Frage des Preises, sondern der Kontrolle**
đŞ Bei Unternehmensverkäufen gehtâs nicht darum, die Kontrolle Ăźber die eigene Firma abzugeben. Es geht darum, VORHER ganz genau festzulegen, wie viel du davon behalten willst.
đ FĂźr so einen Deal gibtâs fĂźnf Stufen:
1) Nichts machen - volle Kontrolle, kein Geld aufs Konto, alles auf eine Karte.
2) Debt Recap - kleiner Auszahlungsbetrag, kaum Verwässerung, du gibst fast keine Kontrolle ab.
3) Minority Recap - du nimmst schon etwas vom Tisch, behältst aber die Mehrheit; ein Partner bringt Kapital fĂźr die zweite, grĂśĂere Auszahlung.
4) Majority Recap - groĂer Cash-out, Kontrolle wird auf ein Minimum reduziert, und die Schulden sitzen unter dem Eigenkapital, das du behältst.
5) Kompletter Verkauf - voller Wert, kein Anteil mehr, kein Stimmrecht, keine MĂśglichkeit, dein Team zu schĂźtzen.
Stufe drei und vier tauschen beide einen Teil der Kontrolle gegen einen Partner ein, der Kapital und Ressourcen mitbringt.
Deshalb solltest du nicht einfach das Angebot nehmen, das am grĂśĂten klingt. Du musst zuerst klären, wie dein Leben als GrĂźnder nach dem Deal eigentlich aussehen soll.
Das ist am Ende viel wichtiger als alles, was im Term Sheet steht.
đ¤ Welche Erfahrungen habt ihr damit gemacht?
Ich freue mich Ăźber eure Kommentare und PNs. đ
Ich bin als ETA dabei, Unternehmen zu kaufen.
Gerne auch per Zoom: Schickt mir einfach eine PN, dann teile ich euch meinen Kalender-Link.
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đ¸ Photo by Vitaly Gariev