18/11/2019
Monday meetings 🚀
Die Freundschaft von Bill Gates und Warren Buffett reicht bis zum 5. Juli 1991 zurück.
Mary Gates hatte die verstorbene Meg Greenfield, eine Redakteurin der Washington Post, zu sich nach Hause eingeladen. Greenfield sollte ihren Freund Buffett mitbringen. Bill Gates wurde von seiner Mutter gedrängt sich ihnen anzuschließen - er wollte sich an dem Tag nicht freinehmen.
Später schrieb Gates "Worüber sollten er und ich reden, Kurs-/Gewinn-Verhältnisse?"
Der einzige Grund, warum er sich entschied zu kommen, war, dass Greenfield auch die verstorbene Post-Verlegerin Katharine Graham mitbrachte und er sich für die Geschichte der Post interessierte.
Buffett war auch nicht sonderlich erpicht Gates kennenzulernen. "Während wir hinfuhren, sagte ich: 'Was zum Teufel werden wir den ganzen Tag mit diesen Leuten unternehmen? Wie lange müssen wir bleiben, um nicht unhöflich zu sein?" erinnerte sich Buffett Jahre später. Zur Überraschung beider Männer verstanden sie sich. Gates erinnert sich an die beeindruckten Fragen, die Buffett ihm stellte: Wie bspw. "Wenn Sie IBM von Grund auf neu aufbauen würden, was würde anders aussehen?"
Und Gates riet Buffett, er solle Aktien von Intel und Microsoft kaufen. Es war der Beginn einer tiefen Freundschaft.