17/06/2026
Von Rügen über Hamburg an die dänische Grenze
Mit ihrer kaufmännischen Ausbildung im Hotel auf Rügen war Antje für den Beruf als Buchhalterin in der Steuerkanzlei in Leck bestens vorbereitet. Dort landete sie eher zufällig, dafür ist sie im hohen Norden heute umso glücklicher. Nachdem sie von der ewigen Fahrerei vom Hamburger Speckgürtel in die Innenstadt gestresst war, zog sie mit ihrem Partner schnurstracks in den Norden und suchte sich dort einen Job. In der SHBB-Kanzlei in Leck wurde sie mit offenen Armen empfangen.
An ihrem Job schätzt sie vor allem das konzentrierte Arbeiten und den Umgang mit Zahlen: “Ich hatte Mathe-Leistungskurs und bin ein Zahlenmensch.” Zudem ist sie von der Kollegialität im Team begeistert. “Die Zuarbeit für die Steuerberater und die Erstellung von Einnahmen-Überschussrechnungen mache ich einfach gerne.”
Von der Arbeit abgesehen, ist sie froh, im Norden, an der Grenze zu Dänemark zu leben“Ich mag das hyggelige Gefühl hier”, sagt Antje. Damit meint sie die dänisch geprägte Einstellung zum Leben: Gemütlichkeit, Geborgenheit und das bewusste Genießen, oft in geselliger Runde, bei Kerzenschein und gutem Essen. “Sobald man über die Grenze fährt, stellt sich ein Urlaubsgefühl ein.” Dass die Nordseeinsel Rømø mit ihren endlosen Sandstränden nur wenige Kilometer entfernt ist, ist für sie ein absolutes Highlight!
Statt ewig im Stau zu stehen, fährt sie morgens seither mit dem Fahrrad in wenigen Minuten zur Arbeit. Abends geht's genauso idyllisch zurück. Und sollte sie einmal Lust auf eine größere Stadt haben, fährt sie nach Flensburg. Die Fördestadt bietet ihr alles, was sie braucht.
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Foto: Andreas Wemheuer