03/09/2026
Schmackhaft und reif für die Ernte: Sonderkulturen wie Erd- und Himbeeren stehen auf dem Himbeerhof in Steinwehr am Nord-Ostsee-Kanal im Mittelpunkt. Auch bei den Azubis des Starter Camps. Bei einem Besuch während der Ausbildungswoche lassen sie sich den Kuchen aus den Früchten des Hofs schmecken.
Sie wollen außerdem von Betreiber Lars Diekmann wissen, wie der Betrieb wirtschaftlich funktioniert. Die Antwort fällt komplex aus. Denn Diekmann hat eine vielschichtige Gesellschaftsstruktur gewählt. Damit will er alle Geschäfte - von Anbau, Ernte und Handel bis zu Gastronomie und Tourismus unter einen Hut bringen. Dafür ist er auf umfassende steuerliche Expertise angewiesen.
„Es ist gut, dass die Azubis des Starter Camps sich hier umschauen und zuhören“, sagt Diekmann. „So erhalten sie eine Idee, wie wichtig richtige steuerliche Beratung für uns als Mandanten ist.“
Zustimmung kommt von Tarik: „Dadurch, dass man selber den Hof besucht, kann man sich ein viel realistischeres Bild machen, als wenn man nur die Zahlen im Computer sieht.“
„Ich finde, in der Ausbildung sollte man pro Jahr zwei bis drei solcher Besuche machen“, sagt Titus.
Neben steuerlichen Fragen beschäftigt Lars Diekmann vor allem das Wetter: „Extreme Wetterereignisse können bei Freilandkulturen ganze Ernten vernichten“, sagt er. Weil solche Ereignisse zunehmen, erwartet er, dass Freilandanbau in Deutschland künftig immer schwieriger wird. Sonderkulturen könnten sich seiner Einschätzung nach wirtschaftlich zunehmend nur noch im geschützten Anbau rechnen.