14/07/2026
Was soll man dazu angesichts der Sparvorschläge für andere Bereiche noch sagen...
Auszug aus Schloss Bellevue!
Unser Bundespräsident macht heute ganz besondere Schlagzeilen.
💸Der Grund ist teuer: Weil der Amtssitz umfassend saniert wird, zieht das Staatsoberhaupt samt Personal in einen neuen Dienstsitz am Spreebogen.
Wir haben auch schon einen Spitznamen dafür: Bundespräsidialamt 2.0. Warum? Weil dieser Interimsbau uns Steuerzahler ganz schön teuer zu stehen kommt.
💸Home, expensive home! Und dann? Wir sind gespannt auf die Nachnutzung…
☝️Das sind die Teuer-Details:
🔎 Das Schloss Bellevue wird acht Jahre lang auf Vordermann gebracht und das Bundespräsidialamt gleich mit – das nächste Großprojekt des Bundes.
🔎 Die Megasanierung im Herzen Berlins hat es in sich: Die aktuelle Kostenprognose für Planung und Bau stellt gleich mal einen Scheck über 601 Mio. Euro aus – 146 Mio. für das Schloss, 120 Mio. für das Verwaltungsgebäude, 173 Mio. für einen Neubau von Hauptwache und Technikzentrale sowie 162 Mio. für Außenanlagen und Infrastruktur.
🔎 Doch das wird bestimmt nicht das Ende der Fahnenstange sein! Offiziell wird nämlich eine zusätzliche Risikoreserve von 188 Mio. Euro sowie eine Vorsorge für Baupreissteigerungen von 71 Mio. Euro vorgehalten.
🔎 Hinzu kommt besagtes Ausweichquartier, nur wenig hundert Meter vom Schloss Bellevue entfernt. Auch hier läppern sich die Euro ordentlich – konkret werden für den Neubau 205 Mio. Euro fällig.
🔎 Angesichts hoher Defizite im Bundeshaushalt muss man sich fragen, ob im Bundesbau – und ganz besonders bei Bauten für die Politik – nun endgültig Maß und Mitte verloren gegangen sind.