04/06/2026
🌟 Schon gewusst? Wer Firmenanteile kauft, kann ungewollt Grunderwerbsteuer auf Immobilien auslösen! 🌟
🏗️ Die Grunderwerbsteuer betrifft nicht nur den klassischen Hauskauf. Auch beim Erwerb von Anteilen an einer Gesellschaft mit Grundbesitz kann sie relevant werden.
📌 Wann wird es kritisch?
Wenn eine grundbesitzende Gesellschaft betroffen ist, kann Grunderwerbsteuer insbesondere dann ausgelöst werden, wenn sich mindestens 90% der Anteile in einer Hand vereinigen oder übertragen werden. Bei Personengesellschaften kann auch ein Gesellschafterwechsel über einen längeren Zeitraum steuerlich schädlich sein.
💸 Wie hoch ist die Steuer?
Je nach Bundesland liegt sie zwischen 3,5% und 6,5% – bemessen wird sie grundsätzlich nach dem Wert des Grundstücks, nicht nach dem Kaufpreis der Anteile.
🚨 Das Problem in der Praxis
Viele Käufer und Verkäufer denken: „Wir kaufen doch nur Gesellschaftsanteile.“
Steuerlich kann im Hintergrund aber trotzdem ein Grundstücksübertragungsfall entstehen.
✅ Gestaltung ist möglich – aber nur vor dem Deal
Mit rechtzeitiger Planung lassen sich Beteiligungsgrenzen und Strukturen oft steuerlich sinnvoll gestalten. Nachträgliches Reagieren kommt meist zu spät.
💡 Tipp: Prüfe bei jeder Unternehmenstransaktion frühzeitig, ob grundbesitzende Gesellschaften beteiligt sind, und hole steuerlichen Rat vor der Unterzeichnung ein.
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