23/11/2023
Wenn schon die öffentlich-rechtlichen Anstalten darüber berichten, scheint das Vorgehen mittlerweile salonfähig geworden zu sein.
Bei meinen Beratungen zur privaten Kranken- und Berufsunfähigkeitsversicherung stelle ich fest, dass bei ca. 90-95% meiner Kunden mindestens 1-2 falsche Diagnosen abgerechnet wurden.
Absolute Gewissheit hat ein Kunde erst, wenn er die Patientenakten anfordert. Lösungen solche Falschdiagnosen zu korrigieren gibt es, allerdings ist dies mit ein wenig Aufwand verbunden.
Ich unterstelle den (meisten) niedergelassenen Ärzten auch keine Böswilligkeit, jedoch kann man das System der gesetzlichen Krankenversicherung schon in Frage stellen, in dem ein Arzt mehr verdient, je kränker er seine Patienten (im Geheimen) deklariert.
Es gibt Ärzte, die falsche Krankheiten in Patientenakten schreiben, um mehr Geld bei der Krankenkasse abzurechnen. Doch wie können sich Patienten gegen den Abrechnungsbetrug wehren?