31/07/2025
Betrugswarnung: Kriminelle werden immer raffinierter
Immer häufiger versuchen Betrüger mit gefälschten E-Mails, Schreiben oder Internetseiten an sensible Daten oder Geld zu gelangen. Die Maschen werden professioneller und sind teils nur schwer zu erkennen. Aktuell sind mehrere Betrugsversuche im Umlauf:
apoBank
Kundinnen und Kunden erhalten angeblich offizielle Schreiben mit QR-Codes, die auf eine gefälschte Online-Banking-Seite führen. Ziel: Die Zugangsdaten. Oft wird mit Kontosperrung gedroht. Auch per Telefon, E-Mail oder SMS werden persönliche Daten abgefragt – etwa unter Vorwand unberechtigter Abbuchungen oder App-Aktualisierungen.
Finanzamt / ELSTER
Derzeit kursieren E-Mails im Namen der Steuerverwaltung mit dem Versprechen von Rückzahlungen. Die Links führen auf betrügerische Seiten zur Eingabe von Kontodaten. Die Finanzverwaltung versendet keine Steuerdaten oder Rechnungen per E-Mail.
Berufsgenossenschaften (BGN / DGUV)
Unternehmen erhalten täuschend echt wirkende Rechnungen zu angeblich verpflichtenden Schulungen („Präventionsmodul 2025“). Teilweise wird sogar mit Vollstreckung und SCHUFA-Einträgen gedroht. Die Schreiben enthalten meist ausländische IBANs.
Bundesanzeiger
Auch rund um das Unternehmensregister kursieren derzeit gefälschte Bescheide oder Rechnungen. Angebliche Eintragungen oder Datenabfragen werden zu Unrecht in Rechnung gestellt. Der Bundesanzeiger warnt vor solchen unseriösen Angeboten.
Unser Tipp:
Niemals Zugangsdaten telefonisch oder per E-Mail herausgeben.
Links und Anhänge kritisch prüfen.
Bei Unsicherheiten: Website der Bank, Behörde oder Berufsgenossenschaft direkt aufrufen.
Warnmeldungen finden Sie z. B. bei der Verbraucherzentrale.
Fazit:
Vorsicht schützt – lieber einmal zu viel geprüft als Opfer eines Betrugs geworden.