25/10/2026
Mehr Wettbewerb auf Deutschlands Schienen: Neue Anbieter, neue Züge und neue Verbindungen.
Der europäische Schienenfernverkehr verändert sich. Neue Anbieter, neue Hochgeschwindigkeitszüge und ehrgeizige Ausbaupläne. Der Wettbewerb im europäischen Schienenfernverkehr entwickelt sich weiter. Während in Italien, Frankreich und Spanien mehrere Anbieter längst um Fahrgäste konkurrieren, zeichnen sich auch für Deutschland Veränderungen ab:
🔹 Italo plant ab 2028 den Einstieg in den deutschen Fernverkehr. Der italienische Hochgeschwindigkeitsbetreiber will mit neuen Siemens-Velaro-Zügen unter anderem München, Dortmund, Berlin und Hamburg verbinden.
🔹 FlixTrain hat 65 neue Züge beim spanischen Hersteller Talgo bestellt und will sein Fernverkehrsnetz ab 2028 deutlich erweitern.
🔹 Die Deutsche Bahn setzt im Wettbewerb weiterhin auf attraktive Verbindungen, moderne Züge, Komfort und verlässliche Angebote für ihre Fahrgäste.
Wie Wettbewerb den Schienenverkehr verändern kann, zeigen Italien, Spanien und Frankreich. Dort hat der Markteintritt weiterer Anbieter auf wichtigen Strecken zu mehr Zugverbindungen, steigenden Fahrgastzahlen und teilweise deutlich niedrigeren Ticketpreisen beigetragen.
Allerdings lässt sich diese Entwicklung nicht ohne Weiteres auf Deutschland übertragen. Das deutsche Schienennetz ist vielerorts bereits stark ausgelastet. Entscheidend sind deshalb neben dem Wettbewerb auch ausreichende Infrastrukturkapazitäten und faire, verlässliche Regeln für den Netzzugang.
Unser VDV-Magazin beleuchtet die Ausbaupläne von Italo und FlixTrain, die Perspektive der Deutschen Bahn und die Erfahrungen unserer europäischen Nachbarn.
👉„Schnelle Züge beflügeln den Wettbewerb“. Den vollständigen Beitrag findet ihr im ersten Kommentar.
(Bildquelle: Adobe Stocks/Benny Marty)