Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV)

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Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) Auf dieser Facebook-Seite informieren wir Sie über unsere Arbeit sowie über neue Entwicklungen im Öffentlichen Personen- und Schienengüterverkehr.
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Besuchen Sie uns auch auf Instagram () und LinkedIn (die-verkehrsunternehmen) Im Verband Deutscher Verkehrsunternehmen sind rund 600 Unternehmen des Öffentlichen Personenverkehrs und des Schienengüterverkehrs in Deutschland organisiert. Zusätzlich zur Hauptgeschäftstelle in Köln ist der VDV mit einer Geschäftsstelle in Brüssel und mit dem Hauptstadtbüro in Berlin präsent. Neben dem VDV nutzen auch die VDV-Akademie und VDV eTicket Service GmbH & Co. KG diese Seite. Mit der VDV-Akademie engagiert sich der VDV seit 2001 auch im Bereich der Aus- und Weiterbildung. Sie setzt insbesondere Standards für berufsbezogene Weiterbildung und wird von den Verkehrsunternehmen, deren Bildungseinrichtungen sowie Persönlichkeiten aus Industrie, Wissenschaft und Politik getragen. https://www.vdv-akademie.de/

Die VDV eTicket Service GmbH & Co. KG entwickelt den technischen Standard für das "e-Ticket Deutschland". http://www.eticket-deutschland.de/

Mehr Wettbewerb auf Deutschlands Schienen: Neue Anbieter, neue Züge und neue Verbindungen.Der europäische Schienenfernve...
25/10/2026

Mehr Wettbewerb auf Deutschlands Schienen: Neue Anbieter, neue Züge und neue Verbindungen.

Der europäische Schienenfernverkehr verändert sich. Neue Anbieter, neue Hochgeschwindigkeitszüge und ehrgeizige Ausbaupläne. Der Wettbewerb im europäischen Schienenfernverkehr entwickelt sich weiter. Während in Italien, Frankreich und Spanien mehrere Anbieter längst um Fahrgäste konkurrieren, zeichnen sich auch für Deutschland Veränderungen ab:

🔹 Italo plant ab 2028 den Einstieg in den deutschen Fernverkehr. Der italienische Hochgeschwindigkeitsbetreiber will mit neuen Siemens-Velaro-Zügen unter anderem München, Dortmund, Berlin und Hamburg verbinden.

🔹 FlixTrain hat 65 neue Züge beim spanischen Hersteller Talgo bestellt und will sein Fernverkehrsnetz ab 2028 deutlich erweitern.

🔹 Die Deutsche Bahn setzt im Wettbewerb weiterhin auf attraktive Verbindungen, moderne Züge, Komfort und verlässliche Angebote für ihre Fahrgäste.

Wie Wettbewerb den Schienenverkehr verändern kann, zeigen Italien, Spanien und Frankreich. Dort hat der Markteintritt weiterer Anbieter auf wichtigen Strecken zu mehr Zugverbindungen, steigenden Fahrgastzahlen und teilweise deutlich niedrigeren Ticketpreisen beigetragen.

Allerdings lässt sich diese Entwicklung nicht ohne Weiteres auf Deutschland übertragen. Das deutsche Schienennetz ist vielerorts bereits stark ausgelastet. Entscheidend sind deshalb neben dem Wettbewerb auch ausreichende Infrastrukturkapazitäten und faire, verlässliche Regeln für den Netzzugang.

Unser VDV-Magazin beleuchtet die Ausbaupläne von Italo und FlixTrain, die Perspektive der Deutschen Bahn und die Erfahrungen unserer europäischen Nachbarn.
👉„Schnelle Züge beflügeln den Wettbewerb“. Den vollständigen Beitrag findet ihr im ersten Kommentar.

(Bildquelle: Adobe Stocks/Benny Marty)

D-Ticket für Gelegenheitsfahrer kostet Geld, das die Länder nicht haben.Nordrhein-Westfalen und Hamburg wollen ein   für...
21/10/2026

D-Ticket für Gelegenheitsfahrer kostet Geld, das die Länder nicht haben.

Nordrhein-Westfalen und Hamburg wollen ein für Gelegenheitsfahrgäste einführen.
Der Vorstoß kommt zu einem Zeitpunkt, an dem die Finanzierung des öffentlichen Verkehrs ohnehin unter erheblichem Druck steht.
Bei der Verkehrsministerkonferenz am 21. und 22. Oktober in Hohenschwangau geht es unter anderem um steigende und die des Regionalverkehrs. Die Verkehrsunternehmen stehen vor der Herausforderung, den bestehenden Betrieb zu sichern und gleichzeitig notwendige Investitionen zu stemmen.

Alexander Möller, Geschäftsführer ÖPNV im VDV, sagt dazu:
"Jetzt entscheidet sich, was der öffentliche Verkehr auf der regionalen Schiene und beim Bus vor Ort künftig betrieblich leisten kann – und politisch gewollt soll. Das Geld fehlt überall. Die Trassenpreise steigen ruinös. Die Regionalisierungsmittel bleiben wiederholt und stark hinter dem Bedarf zurück. Bei den kommunalen Unternehmen haben sich die Energiekosten seit Januar um 50 Prozent erhöht. Parallel fällt die Entscheidung über die künftige E-Bus-Förderung. Die geplanten Kürzungen würden die Umstellung auf emissionsfreie Fahrzeuge auf Jahre hinausschieben, auch zu Lasten der deutschen Industrie und von Arbeitsplätzen.
Umso unverständlicher ist es, dass Länder in dieser Phase über ein D Ticket für Gelegenheitsfahrer nachdenken. Ein solches Angebot verursacht Kosten und rüttelt an der Logik des Deutschlandtickets, das als Deutschland-Flatrate im monatlich kündbaren Abo zum Erfolg geworden ist. Die Branche hat dafür kein Geld. Die Länder auch nicht, sonst würden sie nicht überall kürzen: Hamburg gibt seinen Verkehrsunternehmen erhebliche Sparziele vor, Nordrhein-Westfalen kürzt die E-Bus-Förderung massiv.“

150 Jahre Münchner Tram. Von der Pferdebahn bis heute. Und noch lange nicht am Ende ihrer Geschichte. 🚊 🎉 Am 21. Oktober...
21/10/2026

150 Jahre Münchner Tram. Von der Pferdebahn bis heute. Und noch lange nicht am Ende ihrer Geschichte. 🚊 🎉
Am 21. Oktober 1876 nahm die erste Münchner ihren Betrieb auf. Die Strecke war gerade einmal 2,8 Kilometer lang.
Heute, 150 Jahre später, ist die aus nicht mehr wegzudenken.

Wie viel Begeisterung in dieser Geschichte steckt, zeigte bereits das vergangene Wochenende: Rund 35.000 Menschen feierten das Jubiläum. Beim großen Korso rollten 15 historische und moderne Fahrzeuge durch die Stadt – Straßenbahngeschichte zum Anfassen und Staunen.
💡 Und heute geht die Zeitreise weiter. Zum heutigen Geburtstag der Münchner Tram sind auf allen Tramlinien Schaffnerinnen und Schaffner in historischen Uniformen unterwegs und verteilen Erinnerungsfahrscheine. Eine schöne Idee, die Geschichte der Tram mitten in den Alltag ihrer Fahrgäste zu bringen.

150 Jahre Tram in München stehen nicht nur für technischen Fortschritt. Sie stehen für 150 Jahre Stadtentwicklung, für Mobilität im Alltag und für Generationen von Menschen, die mit der Tram unterwegs waren und sind.
Die ist eine tragende Säule des städtischen Nahverkehrs: Sie kann auf vergleichsweise wenig Fläche viele Menschen befördern, ist elektrisch unterwegs und schafft leistungsfähige Verbindungen zwischen Wohngebieten, Innenstädten und wichtigen Verkehrsknotenpunkten.

🫶 Als VDV gratulieren wir der Münchner Verkehrsgesellschaft mbH (MVG) und den Stadtwerke München GmbH herzlich zu diesem besonderen Jubiläum!
Unser Glückwunsch gilt auch allen Mitarbeitenden, die den Trambetrieb Tag für Tag möglich machen, und allen, die mit ihrem Engagement die Geschichte der Münchner Straßenbahn lebendig halten.

(Fotos: SWM/MVG)

Am vergangenen Wochenende fand die jährliche Mitgliederversammlung von öffisbunt e.V. beim VDV eTicket Service statt. Ne...
20/10/2026

Am vergangenen Wochenende fand die jährliche Mitgliederversammlung von öffisbunt e.V. beim VDV eTicket Service statt. Neben dem Rückblick auf das vergangene Geschäftsjahr und der Ernennung von Schriftführer und Wahlvorstand kam auch der Spaß nicht zu kurz: Bei Pizza und einer gemeinsamen Bowlingrunde ließen die Mitglieder den Tag ausklingen.

📅 Für 2027 sind schon zahlreiche gemeinsame Aktivitäten geplant: Besuche bei verschiedenen CSDs, Geburtstagsgrillen bei der BOGESTRA und die Teilnahme an Branchenevents wie dem Personalkongress oder der mobility move.

🚌 Ein besonderes Highlight soll eine gemeinsame Klassenfahrt werden! Geplant sind Besuche bei Verkehrsunternehmen in Regionen, in denen öffisbunt bisher noch weniger vertreten ist. Dabei soll der Austausch mit Unternehmen gestärkt und weitere Mitglieder gewonnen werden.

1.000 Arbeitsplätze in Gefahr: Geplante Kürzung der E-Bus-Förderung bedroht den Wirtschaftsstandort Deutschland. ❗ Der E...
18/10/2026

1.000 Arbeitsplätze in Gefahr: Geplante Kürzung der E-Bus-Förderung bedroht den Wirtschaftsstandort Deutschland.
❗ Der Entwurf des Bundeshaushalts 2027 sieht vor, die Förderung von Elektrobussen von 403 Millionen Euro in diesem Jahr auf nur noch 130 Millionen Euro zu kürzen. Das wären mehr als zwei Drittel weniger Bundesmittel.
Welche Folgen das für Wirtschaft, Beschäftigung und Klimaschutz hätte, zeigt eine neue Studie des Beratungsunternehmens PwC Deutschland im Auftrag des Verbands Deutscher Verkehrsunternehmen ( ) und der Klima-Allianz Deutschland.
Die zentralen Ergebnisse:
🔹 Rund 1.000 Arbeitsplätze könnten betroffen sein. Gegenüber einer Fortführung der bisherigen Förderung drohen Deutschland jährlich rund 150 Millionen Euro weniger Bruttowertschöpfung.
🔹 Rund 7.200 weniger könnten bis 2030 beschafft werden, verglichen mit einem Szenario, in dem die Förderung langfristig ausgeweitet wird. Stattdessen drohen zusätzliche Dieselbus-Beschaffungen oder der Verlust von Aufträgen an außereuropäische Hersteller.
🔹 1,6 bis 2 Milliarden Euro Wertschöpfung erwirtschaftete der deutsche Stadtbusmarkt 2025. Damit verbunden sind rund 10.300 bis 12.600 Arbeitsplätze bei Herstellern und entlang der Zulieferkette.

Die der Busflotten ist eine industriepolitische Erfolgsgeschichte. Mehr als 6.000 lokal emissionsfreie Busse waren zum 1. Juli 2026 bereits im Einsatz. Deutsche und europäische Hersteller gehören zu den Marktführern. Verkehrsunternehmen haben erheblich in Fahrzeuge, Ladeinfrastruktur und Betriebshöfe investiert.
🗨️ VDV-Vizepräsident Paul Hemkentokrax warnt:
„Wenn der Bund tatsächlich seine Förderung von diesem auf nächstes Jahr um mehr als zwei Drittel absenkt, dann wird die E-Bus-Beschaffung ausgebremst und vielen Verkehrsunternehmen bleibt nichts anderes übrig, als wieder Dieselbusse zu beschaffen.“
Dabei bleiben die gesetzlichen Vorgaben zur Umstellung der Busflotten bestehen. Elektrobusse sind in der Anschaffung weiterhin deutlich teurer als Dieselbusse. Hinzu kommen Investitionen in Ladeinfrastruktur, Werkstätten und Betriebshöfe, die viele Kommunen finanziell erheblich belasten.

📍 Gemeinsam mit der Klima-Allianz Deutschland fordern wir die Bundesregierung auf, die geplanten Kürzungen zurückzunehmen und die E-Bus-Förderung langfristig und verlässlich abzusichern.
Die laufenden Haushaltsberatungen müssen genutzt werden, um die bisherigen Erfolge zu sichern. Denn die Förderung von Elektrobussen ist nicht nur eine Investition in klimafreundliche Mobilität. Sie stärkt auch die industrielle Wertschöpfung, qualifizierte Arbeitsplätze und die Wettbewerbsfähigkeit deutscher Hersteller.
👉 Die vollständige PwC-Studie verlinken wir im ersten Kommentar.

(Foto: Adobe Stock, Margarita Ratatosk)

Ein Abend voller Wertschätzung für Menschen, die jeden Tag für andere da sind.Ein Busfahrer, der seinen Bus abstellt, um...
16/10/2026

Ein Abend voller Wertschätzung für Menschen, die jeden Tag für andere da sind.

Ein Busfahrer, der seinen Bus abstellt, um einem blinden Mann über eine viel befahrene Straße zu helfen. Eine Busfahrerin, die jedes Schulkind beim Namen kennt und dafür sorgt, dass die Jüngsten sicher sitzen. Ein Fahrer, der einer verletzten Frau Erste Hilfe leistet und eine Stunde bei ihr bleibt, bis der Rettungswagen eintrifft.

Es sind Geschichten wie diese, die gestern Abend bei der Verleihung von Deutschlands Lieblingsbusfahrer:innen 2026 in Berlin für bewegende Momente und viel Applaus gesorgt haben.
Mehr als 3.000 Fahrgäste haben in diesem Jahr ihre persönlichen Erlebnisse und sogar selbst gemalte Bilder eingereicht. So viele wie noch nie zuvor!

Aus diesen Einsendungen wurden zunächst die TOP 30 ausgewählt und gestern im Kulturzentrum Peter Edel fünf Fahrerinnen und Fahrer besonders ausgezeichnet:

🏆 Stefanie Kleen von J. Jacobs Verkehrsbetriebe (Schülerverkehr)

🏆 Sven Leihener von WSW mobil und Mehmet Yurtsever von der Verkehrsgesellschaft Bremerhaven (Alltagshelden)

🏆 Michael Preuß von der Rostocker Straßenbahn AG (Außergewöhnliche Leistung)

🏆 Antony Chandrasegaram von LTB Bus Bocholt im Auftrag von Flix (erstmals in der Kategorie Fernbus)

Hinter jeder Auszeichnung steht die ganz persönliche Geschichte eines Fahrgastes. Manchmal geht es um außergewöhnliche Hilfe in einer schwierigen Situation. Manchmal um ein freundliches Wort, ein Lächeln oder die Geduld, die jemand im richtigen Moment braucht.

Diese Geschichten zeigen, wie viel Menschlichkeit im Busalltag steckt. Und wie wichtig die Menschen am Steuer für einen guten und verlässlichen öffentlichen Verkehr sind.
🎉 Wir gratulieren allen fünf Preisträger:innen und den TOP 30 von Herzen! Und wir danken den vielen Fahrgästen, die mit ihren Geschichten ihre Wertschätzung zum Ausdruck gebracht haben.

Als VDV freuen wir uns, diesen Wettbewerb gemeinsam mit dem Fahrgastverband PRO BAHN, DB Regio und dem Bundesverband Deutscher Omnibusunternehmen (bdo) zu tragen.

Danke auch an unsere Unterstützer KRAVAG Versicherung, DEVK Versicherungen, MAN Truck & Bus und Daimler Buses sowie an die DVV Media Group als Medienpartner.

(📸 VDV / Michael Fahrig)

(((etiCORE, der neue Standard für digitales Ticketing in Deutschland, ist da und wird bis Ende 2031 die bisherige VDV-Ke...
15/10/2026

(((etiCORE, der neue Standard für digitales Ticketing in Deutschland, ist da und wird bis Ende 2031 die bisherige VDV-Kernapplikation vollständig ablösen.
Ihr habt Fragen? Von „Was ist (((etiCORE“ über „Wie funktioniert das“ bis zu Details rund um Komponenten, Prozesse und Sicherheitsmanagement: VDV eTicket hat die Antworten!

Für 2027 haben die Kolleg*innen wieder ein umfangreiches Seminarprogramm zusammengestellt:

🆕 An vier Terminen könnt ihr das (((etiCORE-Basismodul buchen, zum ersten Mal am 20. Januar 2027

🆕 Wer tiefer einsteigen will, bucht Modul 2: Komponenten, Prozesse und Migrationshilfen und/oder Modul 3: Security Management & Data Structures. Modul 2 findet im März, Juni und September, Modul 3 im April und Oktober statt

🆕 In sogenannten CLINICS stehen zusätzliche Spezialthemen auf dem Themenplan: Zum Beispiel am 9. April das Thema Kontrolle und am 3. Mai das Thema Parallelbetrieb

Mitarbeitende von Verkehrsunternehmen finden das vollständige Seminarprogramm auf der Kollaborationsplattform (((efi im Bereich (((etiTRAIN. Merkt euch die Termine für 2027 jetzt schon vor – die Anmeldung startet demnächst!
https://efi.eticket-deutschland.de/pages.406/show/seminare

Die für 2028 drohenden   wären für den   in Teilen ruinös.“ ❗ Statement von VDV-Hauptgeschäftsführer Oliver Wolff zum ak...
14/10/2026

Die für 2028 drohenden wären für den in Teilen ruinös.“ ❗
Statement von VDV-Hauptgeschäftsführer Oliver Wolff zum aktuellen Trassenpreisantrag der Deutsche Bahn InfraGo für 2028 bei der Bundesnetzagentur:

„Die uns vorliegenden Zahlen und Daten aus dem Antrag der DB InfraGO für die Trassenpreise 2028 sind aus Sicht der Schienengüterverkehrsunternehmen erschreckend. Sollte die Bundesnetzagentur diesen Antrag bewilligen, drohen dem Güterverkehr teils ruinöse Steigerungen der Trassenpreise. Das wäre das Aus für zahlreiche Gütertransporte auf der Schiene. Gerade die für den Schienengüterverkehr prädestinierten Marktsegmente Schwer- und Gefahrgut sollen mit exorbitant hohen von Steigerungsraten von 84,5 bzw. 102 Prozent im Vergleich zu 2026 belegt werden.

Der DB InfraGO ist dabei kein Vorwurf zu machen, denn sie schöpft lediglich den gesetzlich festgelegten Rahmen aus. Unsere Kritik richtet sich vielmehr in Richtung Bund: Man hat nicht nur jahrzehntelang insgesamt zu wenig in die Eisenbahninfrastruktur investiert, sondern auch in dieser Legislaturperiode - obwohl im Koalitionsvertrag angekündigt - nach wie vor keine grundlegende Reform des Trassenpreissystems vorgelegt. Der Bund muss insbesondere aus dem Bundesfinanzministerium heraus endlich für eine sachgerechte Finanzierung sorgen.

Denn die Erhöhung der Transportkosten in solchen Dimensionen gefährdet nicht nur den Güterverkehr auf der Schiene. Sie trifft auch in wirtschaftlich ohnehin schwierigen Zeiten die für den Standort Deutschland zentralen Industrien wie Stahl, Chemie, Bauwirtschaft, da es für diese Transporte keine Alternativen gibt. Das bedeutet, das am Ende der Wirtschaftsstandort Deutschland darunter leidet und weniger Steuereinnahmen für den Bundeshaushalt generiert werden, wodurch wiederum weniger Mittel für die großen Reformen im Sozialbereich zur Verfügung stehen. Dies muss dringend verhindert werden. Die kurzfristigen Steigerungen bei den Trassenpreisen müssen deshalb durch entsprechende Förderung des Bundes kurzfristig ausgleichen werden – hier ist in den Haushaltsberatungen auch der Bundestag als Haushaltsgesetzgeber in der Pflicht.“

Der   2026 ist da. Das Bundesministerium für Verkehr und die DB InfraGO haben heute vorgestellt, welche Maßnahmen für da...
06/10/2026

Der 2026 ist da. Das Bundesministerium für Verkehr und die DB InfraGO haben heute vorgestellt, welche Maßnahmen für das bis 2030 vorgesehen sind.
Der VDV begrüßt, dass Erhalt und Ausbau gemeinsam betrachtet werden. Entscheidend ist jetzt, aus dieser Übersicht einen verbindlichen und langfristig finanzierten Weg zur Umsetzung zu machen.

VDV-Präsident Ingo Wortmann:
„Der vom BMV vorgelegte Infraplan ist ein begrüßenswerter und wichtiger Schritt hin zu einer besseren Infrastrukturplanung für die Schiene. Er betrachtet Erhalt und Kapazitätsausbau integriert und schafft mehr Transparenz über den Planungs- und Entwicklungsstand von Maßnahmen im bundeseigenen Schienennetz. Positiv ist, dass kleinere und mittlere Maßnahmen sowie Vorhaben für den Güterverkehr – etwa das 740-Meter-Netz und KV-Terminals – ausdrücklich berücksichtigt werden.
In seiner jetzigen Form ist der Infraplan aber noch kein Planungs- und vor allem kein Priorisierungsinstrument. Vor allem beschreibt er keinen verbindlichen, durchfinanzierten Umsetzungspfad. Auch die Digitalisierung ist bislang nur bedingt abgebildet. Bei zentralen Zielgrößen bis 2030 zeigt sich, dass Deutschland beim Ausbau des Schienennetzes nur sehr langsam vorankommt. Ein Elektrifizierungsgrad von 63,7 Prozent und 155 Kilometer neue Gleise liegen zum Teil deutlich unter früheren Planungen. Das ist zwar ehrlich - der Anspruch sollte aber deutlich ambitionierter sein.
Klar ist auch, der Infraplan darf keine reine Projektliste bleiben. Er muss mit einer verbindlichen, langfristigen und belastbaren Finanzierungsgrundlage verknüpft werden – etwa, wie vom VDV schon länger gefordert, mit einem Eisenbahninfrastrukturfonds. Außerdem braucht es eine klare Priorisierung und Reihung der Maßnahmen danach, welchen Beitrag sie zu mehr Kapazität, Zuverlässigkeit und Wachstum im Schienenverkehr leisten. Zudem müssen die bislang bestehenden Lücken bei Digitalisierung und Korridorsanierung schnell und verlässlich konzeptionell geschlossen werden. Auch die Bedarfe der militärischen Mobilität, die im jetzigen Infraplan gänzlich fehlen, gehören in den Blick genommen.
Für die Weiterentwicklung ist die Einbeziehung der Branche zwingend. Die Verkehrsunternehmen und Infrastrukturbetreiber bringen die praktische Erfahrung ein, die es braucht, damit aus dem Infraplan ein wirksames Instrument für ein leistungsfähigeres Schienennetz wird. Der VDV und seine Mitglieder stehen dafür bereit.“

(Foto: Cristina Tarantino / Pexels)

Wer entscheidet eigentlich darüber, welche Fahrzeuge gebaut, welche Strecken geplant und wie Arbeitsplätze in der Mobili...
05/10/2026

Wer entscheidet eigentlich darüber, welche Fahrzeuge gebaut, welche Strecken geplant und wie Arbeitsplätze in der Mobilitätsbranche gestaltet werden?

Noch immer viel zu selten Frauen. Weltweit sind nur rund 17 Prozent der Führungskräfte in Verkehrs- und Lieferkettenunternehmen weiblich. Im gesamten Transport- und Lagerwesen sind weltweit nur etwa zwölf Prozent der Beschäftigten weiblich. Unter den Eigentümer von Transportunternehmen, deren Vorstandsgremien und dort, wo über Kapital entschieden wird, ist der Anteil noch geringer.

Die mittlerweile achte Ausgabe von „Remarkable Voices in Transport“ legt den Fokus deshalb in diesem Jahr auf die Wirtschaft und stellt Frauen aus aller Welt vor, die Mobilität gestalten, betreiben und finanzieren.

Ihre Geschichten führen unter anderem nach Uganda, Nigeria, Indien, Indonesien, auf die Philippinen sowie nach Kolumbien und Ecuador. Sie entwickeln Batterien für elektrische Motorradtaxis, bauen Ladenetzwerke auf, leiten Logistikunternehmen oder gestalten als Mechanikerinnen und Unternehmerinnen den Verkehrssektor neu.

Herausgegeben wird die Reihe seit 2019 von Women Mobilize Women, einer Initiative der Transformative Urban Mobility Initiative (TUMI). Und ab 2027 ist auch Women in Mobility Partner des Reports. 🙌

Wer die aktuelle Ausgabe nicht nur digital lesen, sondern auch gedruckt in den Händen halten möchte: Women in Mobility verlost zehn Exemplare.

👉 Mehr über den Report und die Verlosung erfahrt ihr im aktuellen Beitrag von Women in Mobility: https://www.womeninmobility.org/post/diese-menschen-bestimmen-welche-fahrzeuge-gebaut-welche-strecken-geplant-und-welche-arbeitspl%C3%A4tze

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