13/05/2026
Liebe Baufinanzierer!
Haben Sie viel Spaß beim Lesen und eine weiterhin erfolgreiche Woche!
Das sind heute Ihre Themen:
Bankpartner-News — Allgemein
Zinsänderungen
Zinskommentar
Bankpartner-News — Allgemein
Was ist neu, was ändert sich?
Volksbank eG - Die Gestalterbank: Keine Direkteinreichung mehr möglich
Bei der Gestalterbank sind künftig über Europace keine Direkteinreichungen mehr möglich. Im Zuge einer Anpassung der internen Abläufe und zur weiteren Optimierung der Bearbeitungsprozesse ist eine Direkteinreichung daher nicht mehr möglich.
Ab sofort sind sämtliche Einreichungen ausschließlich über das Clearing der crestfinanz vorzunehmen. Wir bitten darum, diese Umstellung bei allen zukünftigen Vorgängen zu berücksichtigen.
Zinsänderungen
Ups & Downs im Überblick
Aktuelle Zinserhöhungen
KfW
PSD-Bank Karlsruhe-Neustadt
PSD-Bank Nürnberg eG
Aktuelle Zinssenkungen
BHW
Commerzbank
ING-DiBa
KfW
PSD-Bank Karlsruhe-Neustadt
PSD-Bank Rhein-Ruhr
Bitte beachten Sie die individuellen Einreichfristen gemäß dem Produzenten - Wiki!
Zinskommentar
Warum eine vorsichtige Zinspolitik sinnvoll wäre
Die Europäische Zentralbank steht erneut vor einer schwierigen Entscheidung. Obwohl geldpolitische Maßnahmen oft erst mit erheblicher Verzögerung wirken, orientieren sich Zentralbanken häufig an kurzfristigen Inflationsentwicklungen statt am langfristigen Ziel der Preisstabilität. Nach Einschätzung vieler Beobachter droht der EZB nun ein weiterer strategischer Fehler, nachdem sie in der Vergangenheit bereits mit zu hohen Zinsen und später mit einer zu lockeren Geldpolitik Kritik auf sich gezogen hatte.
Auslöser der aktuellen Debatte sind die zuletzt gestiegenen Energiepreise. Die EZB hat nach ihrer Sitzung Ende April signalisiert, im Juni möglicherweise die Zinsen anzuheben, falls sich die Lage an den Energiemärkten nicht entspannt. Kritiker warnen jedoch davor, dass höhere Zinsen weder die Energiepreise noch deren direkte Auswirkungen auf Transport-, Lebensmittel- und Produktionskosten senken könnten. Stattdessen bestehe die Gefahr, die Wirtschaft der Eurozone zusätzlich zu belasten und eine Rezession auszulösen.
Zwar befürchtet die EZB sogenannte Zweitrundeneffekte, also dauerhaft steigende Löhne und damit anhaltende Inflation, doch die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen sprechen derzeit eher dagegen. Der Konflikt im Nahen Osten belastet die Konjunktur bereits spürbar, während Geschäftsklima und Verbrauchervertrauen deutlich nachgegeben haben. In einem schwächeren wirtschaftlichen Umfeld dürften sowohl die Möglichkeiten hoher Lohnabschlüsse als auch die vollständige Weitergabe steigender Kosten durch Unternehmen begrenzt bleiben.
Auch die Entwicklung der Geldmenge und des Kreditwachstums deutet darauf hin, dass der aktuelle Energiepreisschub kein dauerhaftes Inflationsproblem verursachen dürfte. Experten erwarten deshalb, dass die Inflation im kommenden Jahr auch ohne zusätzliche Maßnahmen der EZB wieder in Richtung zwei Prozent sinken könnte. Eine vorsichtige Zinserhöhung wäre möglicherweise verkraftbar, eine aggressive Straffung der Geldpolitik könnte jedoch unnötige wirtschaftliche Schäden verursachen und die EZB später zu erneuten Zinssenkungen zwingen. Viele Stimmen plädieren daher für eine abwartende und besonnene Geldpolitik.
Quelle: FAZ
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