31/05/2026
Wer bereits interessehalber normale Mandantenanfragen mittels KI-Chatbots "durchgespielt" hat, dürfte von diesem Ergebnis alles andere als überrascht sein.
Viel zu oft muss man sich in der Tiefe und Breite unseres Steuerrechts, Handelsrechts und teilweise auch Zivilrechts auskennen um die KI mit gezielten nachfragen in die richtige Richtung zu lenken.
Oft genug scheitert sie dann aber immer noch daran, dass unser Steuerrecht eben nicht nur aus dem Gesetz besteht, sondern zu einem noch viel größeren Teil auch aus Richtlinien, Durchführungsverordnungen und Urteilen. Dass dann auch noch die verschiedenen Steuerarten kombiniert betrachtet werden müssen, macht es für die analytische Beurteilung durch die KI umso problematischer.
Ein Professor hat einen frei verfügbaren Chatbot in einer Klausur zu Bilanzierung und Steuerrecht antreten lassen. Das Ergebnis ist ernüchternd und sendet eine klare Warnung an alle, die auf KI bei ihrer Steuererklärung setzen wollen.